• Kerstin von Fichtelchalet

Die Vision: "Urlaubstag im Chalet"

Wie könnte er aussehen, unser perfekter Urlaubstag in einem 5-Sterne Chalet im Fichtelgebirge? Unsere Idee zu Beginn des Baus:


Aufwachen, tief einatmen.


Ich rieche den Duft von frischem Holz, den Duft von einer wärmenden Decke, den Duft von Abenteuergier. Noch einmal kurz gemütlich im Bett räkeln und dann gleich vor die Tür treten. Den Blick über den Ochsenkopf schweifen, die klare Luft in der Lunge spüren, die Haut von den ersten Sonnenstrahlen wärmen lassen. Der Bäckerservice vor der Tür reißt mich aus meinen Gedanken, die Kaffeemaschine erklingt bereits und mein Omelett zaubere ich mir gleich barfuß in der Küche. Mein Blick schweift hierbei aus dem Fenster über eine blühende Sommerwiese. Das Frühstück genieße ich auf der privaten Terrasse und starte dann voller Erlebnisdrang in den Tag. Zuerst steht Natur erkunden auf dem Programm. Der kleine Wanderrucksack ist gepackt und wir starten mit einem gemütlichen 10 km Panoramarundweg direkt vor der Haustür. Über Forstwege, durch den Wald, an den Feldern vorbei bis zum Dorf. Fleißige Menschen lachen mich während ihrer Arbeit an und begrüßen mich höflich. Nach einem deftigen Mittagessen in einem urig traditionellen Gasthof geht’s zurück ins Chalet.


Wird es auch eine Sauna oder einen Whirlpool geben?


Ja, denn am Nachmittag genieße ich die Ruhe und gönne mir etwas Wellness im Ferienhaus. Ich schmöker gemütlich in einem Buch, bis ich mich entscheide, doch noch für eine kurze Tour mit dem Fahrrad in die Dorfmitte zu starten. Ein paar frische Erdbeeren kaufen, eine Flasche Rotwein, ein Stück Kuchen aus der Konditorei. Ich sehe Familien mit lachenden Kindern auf den Weg zur Sommerrodelbahn. Ich radel an Pärchen vorbei, die sich auf dem Weg zum nahegelegenen See machen. Ich sehe ambitionierte Sportler, die ein kleines Höhentraining absolvieren. Ich sehe Tiere, Alpakas und Hochlandrinder auf der Weide und in der Ferne sogar ein Reh. Ich spüre die Gelassenheit des kleinen Seelenortes und rieche die frische Luft. Bei meiner Rückkehr entscheide ich mich für eine kleine Yoga-Einheit und einen Tee bis meine Kinder mit roten Bäckchen von ihrem Klettergerüst im Garten hinabsteigen. Wir lassen den Tag an der Feuerstelle mit Stockbrot und spannenden Naturgeschichten ausklingen. Vielleicht gibt es noch eine Nachtwanderung. Morgen schließen sich noch unsere Freunde an und übernachten auch im großen Ferienhaus. Dann gehen wir gemeinsam den Wald entdecken und erklären den Kindern Tierspuren, Baumarten und halten unsere Füße ins Wasser am Bach. Wenn uns nach Aktionen zu mute ist, gehen wir in den Kletterpark, zum Felsenlabyrinth oder in ein Naturschwimmbad. Die Männer wollen radeln und den nahegelegenen Bikepark besuchen. Abends spielen wir gemeinsam Gesellschaftsspiele, kochen zusammen oder gehen in die Sauna.


Aber zuerst beobachten wir den klaren Sternenhimmel, hören das Feuer knistern und wären glücklich.

Unsere Vision klingt doch gut, also worauf warten? Starten wir.